Lauf im Dunkeln

Bereich in dem ihr Eure geplanten Läufe eintragen könnt, für die ihr noch MitläuferInnen sucht. Ideal für lange Läufe, damit es nicht so langweilig wird.

Lauf im Dunkeln

Beitragvon haspelmeier am 18 Nov 2010, 23:06

An alle Zwangsnachtläufer,

andernorts habe ich ja schon angegeben, wegen der beruflichen Verpflichtungen meine Trainingseinheiten auf das Wochenende zu konzentrieren. Es hat nicht geklappt. Jetzt habe ich schon mehrere Tr.-Einheiten im Wald im Dunkeln absolviert, weil ich es einfach gebraucht habe und es mir gut getan hat - vor allem als Frustabbauch.
Obwohl ich alle Waldstrecken bei uns zur Genüge kenne(tagsüber insgesamt ca mehr als 10000 x gelaufen) reicht das Restlicht dennoch nicht immer aus, alle Kreuzungen und Abzweigungen richtig zu erkennen. Vorige Woche bin ich mehrmals vom Weg abgekommen und irgendwo gelaufen, wo es nicht ganz geheuer war. Nun haben wir weder vier- noch zweibeinige Wildschweine, aber man möchte ja auch nicht unnötig straucheln oder auf einen Waldgeist :cry: :twisted: treffen. Schlimm wäre auch, gegen einen Ast in Augen- oder Halshöhe zu rennen :Schlaege: . Oder es können Wegunregelmäßigkeiten wie Steine, Wurzeln oder Löcher, obwohl sonst bei Tage bekannt, als Überraschungen auftauchen, was in der Bieler LAufnacht allen Läufern zusteht. Für Biel ist es auch ein ganz gutes Training. Sich bei derartigen Unternehmungen einen Schaden :cry: einzuhandeln wäre freilich eine unbändige Freude für alle Sportverweigerern. :lol: Die Mützenschirm-LED-Leuchte verteilt das Licht so, daß man eher geblendet als örtlich informiert ist. Am besten ist es, wenn auch mit Einschränkungen, ohne Brille unter Nutzung des Restlichts die bekannten Wege zu finden. Es wäre freilich von Nutzen, in der Gruppe zu laufen und die Leuchten aller zu nutzen. Aber bisher war ich der einzige Waldläufer zumindest in meinen Zeiten und im Karbener Wald. Die Alternative, eine entsprechende Einheit auf dem Laufband :laufband-hopser: zu machen, habe ich, aber es behagt mir einfach nicht und ich benutze mein Laufband nur z.B. bei Glatteis.

Was sagt Ihr dazu?
Gruß
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Re: Lauf im Dunkeln

Beitragvon Frankie0400 am 18 Nov 2010, 23:48

Ich hab mir jetzt für meine Läufe im Dunkeln eine neue Stirnlampe zugelegt. Es handelt sich um eine Black Diamond Stirnlampe. Diese kostet bei Amazon ca. 25 €. Im letzten Winter hatte ich mir eine LED-Cap zugelegt, bei der haben aber die LEDs jetzt schon den Geist aufgegeben so dass etwas neues her musste. Bisher bin ich vollauf zufrieden mit der Lampe, die Ausleuchtung der Wege ist sehr gut, ich versuche allerdings auch in dieser finsteren Jahreszeit auf gut ausgebauten, bzw. bekannten Wegen zu bleiben, laufe auch schon mal dieselbe Strecke hin und dann auch wieder zurück, oder einen Rundkurs den ich mehrfach ablaufe.

Gruß
Frank
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Re: Lauf im Dunkeln

Beitragvon KlausE am 19 Nov 2010, 08:12

Hallo Ingo, ist zwar schon 2 Jahre her, aber anscheinden immer noch aktuell:

Da laufe ich nun seit zwei Jahren, in der Sommerzeit meist im Lauftreff, im Winter allein mit Licht :idea: . Ja, mit Licht, denn bei den ersten Läufen im dunkeln habe ich alle Matschlöcher treffsicher gefunden und auch keinen Ast ausgelassen. Daher also allein mit Licht.

Es war vorletzte Woche am Freitag. Ich bin etwas früher aus dem Büro um wenigstens den ersten Teil noch bei Tageslicht zu joggen. Auf dem Parkdeck an der Lichtwiese treffe ich, als ich aus dem Auto aussteige, einen älteren Herrn. Er hat gerade einen wunderschönen Lauf mit seinem Hund (groß und grau, aber ein richtiger Schmuser) beendet und wir kommen ins Gespräch über – na was wohl – das Laufen. Nach einer Weile schaut er etwas konsterniert auf meine Stirnlampe und meint: "Sie laufen mit Licht?? Warum das denn?". Ich erkläre ihm das mit der Treffsicherheit mit den Pfützen und das mir das zu gefährlich ist von wegen Stürzen und so. "Ach," sagt er, "ich laufe seit 20 Jahren ohne Licht und mir ist noch nie was passiert, nein, das wäre wirklich keine Problem!". Wir fachsimpeln noch etwas und dann mache ich mich auf. Nach 20 Minuten wird es dann doch schon dunkel und ich schalte meinen Strinscheinwerfer ein und mit gleißendem Kopflicht stürme ich durch die Nacht. Aber irgendwie geht mit der Satz nicht mehr aus dem Kopf "ich laufe seit 20 Jahren ohne Licht und mir ist noch nie was passiert!". Wie ein Mantra kommt mir der Satz immer wieder in den Sinn und irgendwie denke ich, "er hat ja vielleicht recht – oder?".

Am Dienstag stehe ich dann wieder auf dem Parkdeck an der Lichtwiese, ausgerüstet mit meiner Stirnlampe Marke SuperLED und mache mich auf den Weg. Ja und was soll ich sagen, wieder geht mir der Satz durch den Kopf – und verdammt er hat doch recht. Also, es ist gerade Vollmond, der Himmel nur leicht bewölkt, daher Licht aus. Und tatsächlich, im hellen Mondlicht geht es in schnellem Tempo über den Dachsberg, dann bei Traisa die Steigung zum Dippelshof hoch, weiter über die Bernhardsackerschneise zum Ludwigsteich – ach wie herrlich liegt der See im glänzenden Mondschein. Jetzt rund um den See und über den Traisaer Weg und die eiserne Hand wieder Richtung Dippelshof. Der Mond scheint, bis auf wenige Unterbrechungen durch kleine Wölkchen hell auf den breiten Weg. Rechts ab führt der Lauf in die Alte Bogenschneise. Auf der Hälfte biege ich dann ab in den Pfad zum Eleonorenbrunnen. Uh, der ist aber schmal und die Nadelbäume bilden ein geschlossenes Dach über mir. Der Pfad ist über und über mit Laub bedeckt und wirklich nicht zu erkennen, wo es weiter geht. Aber kein Problem, ich habe ja Licht. Also Scheinwerfer an und im 6 Min. Tempo stürme ich am Bach entlang, immer darauf bedacht, den Weg nicht zu verlieren, denn vor lauter Laub ist er kaum auszumachen.

Dann ist der Pfad zu Ende und Kurve links und gleich wieder rechts stürme ich auf den Schnampelweg - und, ach ja "ich laufe seit 20 Jahren ohne Licht und mir ist noch nie was passiert" - also wieder Licht aus und weiter geht es. Aber irgendwie war der Mond wohl weg oder, durch das Tempo waren die 20 Jahre (Einstein lässt grüßen) wohl schon nach 40 Minuten um, jedenfalls hatte mein linker Fuß plötzlich kein Interesse mehr sich nach vorne zu bewegen. Ich stieß mich in aufkeimender Panik noch einmal kräftig mit dem rechten ab um den linken los zu reißen – aber vergeblich. Alles rudern und zappeln nützt nichts. Ich unternehme einen leider nur sehr kurzen Flug durch den mittlerweile stockfinsteren Wald und gebremst durch den immer noch fest sitzenden Fuß lande ich sehr unsanft auf dem mit grobem Schotter bedeckten Waldweg. Jetzt reißt sich das verdamm… Bein los und ich schlittere mehrere Meter über den Weg. Sch.. (nein, nicht was der geneigte Leser jetzt denkt, ich dachte schöne Bescherung – ehrlich!). Der rechte Arm brennt wie Feuer ansonsten scheint alles heil. Ich suche meine Lampe und schaue mir die Bescherung an. Am Unterarm kann man nicht genau erkennen was Dreck, Blut oder rohes Fleisch ist – ich will es auch gar nicht so genau wissen. Also wieder aufgerappelt, es sind noch 3 Km, den Ast mit der verfänglichen Gabel ins Unterholz geschmissen, dreimal durch atmen. Dann fällt mir das Lied von Ich und Ich ein: "Mach dein Licht an – und weiter geht's..". Leise summend, mit brennendem Arm, jetzt wieder mit grell den Weg ausleuchtendem Scheinwerfer laufe ich erst langsam und dann immer schneller über den Bahndamm und dann zur Lichtwiese.

Am Auto wasche ich mir erst mal den Schmutz und das Blut ab. Der halbe Unterarm ist offen, in der Hand prangt ein großes Loch – "ich laufe seit 20 Jahren ohne Licht und mir ist noch nie was passiert" – ja ich gerade mal 40 Minuten.

Am Freitag gehe ich wieder laufen, der Arm fängt langsam an zu verheilen, ich laufe wieder - jetzt mit Licht :idea: . Wenn Ihr also einen Läufer im Wald seht, der mit greller Stirnlampe durch die Gegend rennt und dabei leise "Mach Dein Licht an.." vor sich hin summt, das bin dann ich. Warum, das wisst Ihr ja jetzt.

In dem Sinne - mach Dein Licht an ...
PS: Ich verwende eine Kopflampe Marke LED Lenser von Zweibrüder. Das Beste was es gibt!!
Gruß Klaus

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Re: Lauf im Dunkeln

Beitragvon haspelmeier am 20 Nov 2010, 18:39

Hallo Klaus,
Deine Kurzgeschichte könntest Du in Runners World veröffentlichen, schließlich ist das ein Thema für sehr viele Läufer, die tagsüber keine Zeit finden, um ihren Trainingsstand hoch zu halten und die gezwungen sind, derartige Nachtübungen zu veranstalten. In den großen Städten gibt es meistens beleuchtete Parkanlagen, wo man sicher ist. Hier bei uns in der Walachei müßte man schon an Straßen laufen oder muß es eben im Wald machen.
Gut, daß wir nicht im selben Ort wohnen, sonst könnte man denken der "ältere Herr" :? könnte ich ja sein. Im Verhältnis zu Dir mit 18 Jahren Unterschied wäre die Bezeichnung auch richtig - oder auch sonst? Im Dunkeln laufe ich zwar schon immer mal wieder auch vor 25 Jahren, aber eben nur, wenn es unumgänglich ist. In meiner Anfangslaufzeit hatte ich auch schon mal ein Erlebnis der üblen Art :o , als vor mir morgens um 5 Uhr 30 im Winter auch noch in Nebelschwaden plötzlich ein nicht angeleinter Rottweiler :evil: stand. Allerdings ehe ich Angsthormone produzieren konnte, war sein zuvor nicht sichtbarer Chef aufgerückt und hat ihn angeleint. Ein Jahr später hat der Hund sein Herrchen erheblich zerbissen :Schlaege: und mußte erschossen werden :o .
Also ob man Schaden nimmt von bösen Hunden, Ästen oder Steinen im Weg oder Verlaufen hängt davon ab, wie man mit :Engel: Schutzengeln ausgestattet ist. Der ältere Herr bei Dir und ich scheinen keinen Mangel daran zu haben. Aber Frankie und Du ihr habt schon recht, wenn Ihr die bestmögliche Beleuchtungsausstattung nutzt. Dabei habe ich sie ja auch und gestern z.B. gleich 2 eine in der Mütze und noch eine in der Jackentasche. Benutzt habe ich sie lediglich, um die Stoppuhr abzulesen, damit meine Beine nicht zu wenig Auslauf haben.
gutes Wochenende
Haspelmeier :sonne:
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Re: Lauf im Dunkeln

Beitragvon KlausE am 21 Nov 2010, 17:07

Hallo Ingo,

es gibt schon einige Begegnungen nachts im Wald, die sind mir schon durch Mark und Bein gegangen. (is fei nix zum lache :Schlaege: alles wahr und unverfälscht - ehrlich )

1. Dämmerungslauf im Herbst:
Ich renne so im letzen Licht des Tages, ein letztes Aufbäumen der Dämmerung gegen die absolute Dunkelheit. Mein Weg führt mich vom Hirschkopf über den Höhenweg hinunter zum Vier-Ritter-Turm. Ich laufe so gemütlich vor mich hin, da höre ich hinter mir Beine trappeln. Na ja, schnelle Laufgruppe, denke ich und laufe rechts am Rand, damit die vorbei können. Irgendwie kommt mir das aber komisch vor, die Schritte sind so schnell und hecktisch und immer wieder knacken Äste und raschelt Laub und überhaupt, ich habe das Gefühl, dass die rechts von mir rumrennen. Ein Blick also nach rechts, und da trifft mich doch fast der Schlag, nur etwa 10 Meter neben mir rennt eine Gruppe von 7 Wildschweinen im gestreckten Gallop durch das Unterholz. Vorne Weg ein Keiler, von sehr respektabler Größe. Ich bin zu Tode erschrocken und stehen geblieben. Die wilde Horde ist offensichtlich auch erschrocken und bleibt ebenfalls stehen. Ach du liebe Sch.. jetzt schaut der Keiler direkt zu mir, ich kann seinen prüfenden Blick auf mir spüren, die Beine werden weich und wackelig und ich überlege fieberhaft - was tun?
Dann von einem Moment auf den anderen, habe ich das Gefühl, dass eine große Leuchtschrift in roten blickenden Buchstaben über dem Kopf des Leittieres erscheint. "Blöder Läufer - einfach ignorieren" steht drauf. Die Schrift blinkt dreimal auf, dann stürmt die wilde Horde in einem Affentempo an mir vorbei, wechselt 10 Meter vor mir über den Weg und weg sind sie! Mit immer noch ziemlich weichen Knien bin ich dann langsam zum Auto gelaufen. An dem Abend war ich doch ziemlich fertig.
2. Nachtlauf im Winter:
Im gleißenden Licht meiner Strinlampe rollt der Waldboden förmlich auf mich zu und verschwindet unter meinen leicht federnden Schritten in der Dunkelheit hinter mir. Ich bin unterwegs zum Ludwigsteich, vorbei am Dippelshof, rechts von mir gleitet das Reck vom TrimmDich Pfad vorbei. Der Weg beschreibt hier eine scharfe Kurve nach rechts, also Tempo etwas rausnehmen, ausholen und rum ums Eck. Als wäre ich gegen eine massive Wand gelaufen bleibe ich abrupt stehen. Im Licht meiner Lampe steht vor mir ein riesiger Hirsch mit 5 ach was sag ich 10 oder noch mehr Enden. Er ist wohl genauso erschrocken wie ich. Das Tier ist so groß, dass wir uns auf Augehöhe gegenüberstehen. Nach einigen Sekunden, die mir wie Stunden vorkamen, fängt er an, seinen Kopf mit dem riesigen Geweih (wieviel waren es doch grad 10 oder 20 Enden) in kreisende Bewegung zu versetzen. Das ist der Moment, wo ich dem Kerl versicheren, dass er Vorfahrt hat und ich heute sowieso anders laufen wollte. Mit einer Beschleunigung von 0 auf 13 Km/h in 0,1 Sekunden renne ich den Weg zurück und biege an der nächsten Abzweigung nach rechts. Hinter mir ist es still, ich nehme das Tempo etwas zurück und mein Atem beruhigt sich, immer noch herrsch hinter mir Grabesstille. Nach 15 Minuten erreiche ich den Ludwigsteich von
der anderen Seite. Alles still und nichts und niemand zu sehen. Der Rest des Laufes war gewöhnlich. Aber, seither mach ich vor der besagten Kurve immer langsam und huste zunoch mal ganz laut, nicht dass da wieder so ein Kerl steht.

Morgen mehr!
Gruß Klaus

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Re: Lauf im Dunkeln

Beitragvon haspelmeier am 21 Nov 2010, 17:47

Hallo Klaus,
wenn Du die Serie weiterschreibst, kannst Du es auch letztendlich als Buch :vertrag: herausgeben, was vielen Freude :lol: bereiten würde. Und es gibt Bücher, die werden nur geschrieben, weil es von einem erwartet wird, und in denen das Vorwort oder die Verlagsbeschreibung das einzig Spannende ist. Wir sind auf die Fortsetzung gespannt :?: . Und: es muß auch nicht alles stimmen :roll: :Gruebeln: - Hauptsache es ist spannend - soll aber nicht heißen, daß ich Dir unterstelle, Du würdest uns Deine Angstträume erzählen. Beneidenswert ist schon die Aufzählung so vieler Orte und Wege mit romantischen Bezeichnungen - so was haben wir hier nicht in Karben. Auch fehlt es uns hier an furchterregenden wilden Vierbeinern. Immerhin wäre die Begegnung mit ihnen geeignet, mal zwischendurch eine schnelle Einheit :nordic-walker: hinzulegen.
Da fällt mir eine Kindheitsbegebenheit ein. Mit der Familie, die mir das später schilderte, waren wir im Schwimmbad und ich wohl im Alter so um die 3-4 Jahre, als ich allein stehend frontal von einem Hund :evil: angerannt worden bin. Die Situationsbeherrschung des kleinen Haspelmeiers war mangels anderer Hilfsmittel dergestalt, daß ich mir die Badehose auszog, um sie über den Kopf zu ziehen. Manchmal - nicht immer - ist das Ausblenden 8-) gewisser Gefahren auch die komplikationsloseste Lösung. :prost:
Gruß
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Re: Lauf im Dunkeln

Beitragvon haspelmeier am 27 Nov 2010, 18:49

an alle Dunkelfrauen und männer,
vermutlich habe ich zuviel von mir hier preisgegeben :o und wohl auch zuviel geröstet bzgl. meiner Dunkellauffhähigkeit ohne Leuchte und Brille 8-) 8-) . Heute bin ich die üblichen Strecken im Hellen abgelaufen und fand verteilt auf einem Waldweg 5 läuferober- bzw unterschenkeldicke Äste. Ein wenig Paranoia nehme ich mal für mich in Anspruch und mutmaße, daß jemandem es nicht paßt, daß ich bisher auch noch als Grufti unfallfrei meine Kreise ziehe. Vielleicht wollte dieser Jemand auch nur testen, wie beanspruchbar meine Schutzengel :Engel: sind. Schließlich wird auch Haspelmeier nicht von jedem geschätzt und dann habe ich ja auch noch den Karbener Wald als Tatort angeregt. Die Karbener LNler kenne ich leider nicht und die die ich außerhalb Karben kenne, sind nicht in Verdacht.
Gruß
Haspelmeier :narr: :Schluckspecht:
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Re: Lauf im Dunkeln

Beitragvon KlausE am 29 Nov 2010, 10:28

Hallo Ingo,

ich war's nicht :Engel: ich hätte nämlich Fallgruben gebaut :mrgreen: , mit ein paar Hölzern würde ich mich nicht abgeben.

Ich habe mir übrigens von LED-Lenser (Zweibrüder) die H7R gekauft :sonne: . Bow, meine alte Lampe war ja schon gut, aber gegen die H7R ist das ne Funzel. Bei der alten war eine Haltebügel abgebrochen. Da sie schon 4 Jahre alt ist , hab ich mir dann die neue gekauft. Ich habe dann trotzdem ne Mail an die Firma Zweibrüder geschickt. Und, da war ich total fertig, gratis einen komplett neuen Batteriekasten zugeschickt bekommen. Das nenn ich Service. Kann man nur weiter empfehlen.

Ich würde Dir auch ne Lampe oder ein Nachtsichgerät empfehlen. Oder such Dir nen Laufpartner udn lass ihn voraus laufen :mrgreen:
Gruß Klaus

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Re: Lauf im Dunkeln

Beitragvon haspelmeier am 29 Nov 2010, 22:06

Hallo Klaus,
daß Du es nicht mit den paar Hölzern warst, hatte ich gehofft und ich vertraue Dir auch so, daß Du kein Alibi 8-) besschaffen mußt. Die Funzel habe ich im Angebot von Zweibrüdern gefunden. Da hast Du aber ordentlich Kohle hingelegt (für Interessierte: 60 Euro). Aber wenn man dadurch einen Unfall vermeidet, könnte es sich rechnen :vertrag: . Vielleicht :Gruebeln: bestelle ich mir die Lampe :sonne: auch noch, zumal ich für Biel einen derartigen Bedarf habe. Kannst Du mir noch mitteilen, wie schwer :body-building: das Gerät ist und wie lange die Batterien halten?
Gruß
Ingo
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Re: Lauf im Dunkeln

Beitragvon KlausE am 30 Nov 2010, 10:26

Hallo Ingo,

55,- Euro inkl. Versand bei AMAZON. Das Ding wiegt fast nichts (120 Gramm) und trägt sich optimal (zumindest bei meinem Quadratschädel). Die Lampe ist stufenlos dimmbar. D.h. die Leuchtdauer hängt davon ab, wie hell man es gerne hätte.
Bei meinem letzten 2 Stunden Lauf hat sie brav bis zum Schluss super geleuchtet.
Rein theoretisch ( 3 Watt LED bei 3,6 Volt mit 900 mAh ) dürfte sie bei maximaler Leuchtstärke etwa 1 Stunde halten.
Da aber am Anfang die Spannung höher ist und mit fallender Akkukapazität auch die Intensität auch leicht abnimmt brennt das Ding wahrscheinlich 3 bis 4 Stunden. Die Lampe ist bei 100% Leuchtstärke aber sowieso viel zu hell. Ich regele sie immer auf ca. 50% das ist mehr als genug.

Ich gehe heute wieder laufen. Ich lasse die Lampe dann einfach mal an und schau wie lang sie funzt.
Gruß Klaus

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